Neue DSLR mit GPS und WiFi: Die Nikon D5300 0

Verfasst am 2. November 2013 | Unter Neuerscheinungen, Neuigkeiten, Nikon Kamera

Neue DSLR mit GPS und WiFi: Die Nikon D5300 Nov2

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft kommt Mitte November die neue Nikon D5300 in die Läden. Die wichtigsten Neuerungen, die dem Nachfolger der D5200 spendiert wurden, sind dabei die bereits ab Werk integrierten GPS- und WiFi-Module.

Unter der Haube bietet das Einsteigermodell weitgehend die gleichen Leistungen, wie der Vorgänger. Stolze 24,2 Megapixel verteilen sich auf den CMOS-Sensor im DX-Format. Wie schon bei der großen D800e verzichtet Nikon auf den optischen Tiefpassfilter zu Gunsten höherer Schärfe und besserer Darstellung feinerer Details. In einzelnen Fällen besteht dadurch jedoch die Gefahr, dass auch hier unschöne Moiré-Effekte auftreten. Mit speziellen Bildbearbeitungsprogrammen wie etwa Capture NX 2 aus dem Hause Nikon, lassen sich diese Effekte bei der Nachbearbeitung mehr oder weniger neutralisieren.
Der nach wie vor auf einen Wert von bis zu 25.600 erweiterbare ISO-Bereich, reicht nun bis 12.800; bei der D5200 war schon bei 6.400 Schluss. Der neu entwickelte EXPEED 4 Prozessor übernimmt dabei die Bildverarbeitung und löst damit die in die Jahre gekommene Version 3 ab.

Die Serienbildrate der D5300 liegt unverändert bei flotten 5 Bildern pro Sekunde. 39 Messfelder und 9 Kreuzsensoren sollen im AF-System dafür sorgen, dass diese auch durchgehend scharf und korrekt fokussiert werden.
Für Einsteiger in die Spiegelreflex-Klasse, die die Hauptzielgruppe der D5300 darstellen, dürften die 16 verschiedenen Motivprogramme interessant sein. Damit finden sich für jede Aufnahmesituation schnell die passenden, vorprogrammierten Kamera-Einstellungen.
Bei Bedarf kann aber auch komplett manuell fotografiert werden.

Wer seine Fotos mit einem GPS-Modul automatisch taggen will, musste bisher i.d.R. ein externes Modul an die Kamera anschließen. In der D5300 hat Nikon dieses nun bereits integriert. Damit werden bei jedem Foto die aktuellen Koordinaten aufgezeichnet. So lässt sich im Nachhinein nachvollziehen, wo genau das Bild entstanden ist. Insbesondere diejenigen, die ihre Kamera überwiegend auf Reisen nutzen, profitieren davon.
Ganz dem Zeitgeist entsprechend, ist darüber hinaus auch ein WiFi-Modul mit an Bord. Somit können die geschossenen Urlaubsbilder direkt in sozialen Netzwerken gepostet, oder per Email an Freunde und Familie geschickt werden, ohne den Umweg über einen Computer zu machen.

Selbst für die Bildbearbeitung müssen die Fotos nicht zwingend auf den PC geladen werden. Mit der Software der Kamera können einige Bearbeitungsschritte bereits direkt nach der Aufnahme vorgenommen werden. Dazu stehen verschiedene Effekte bereit, die sich z.T. in Echtzeit über das Foto oder die HD-Videoaufnahme legen lassen.
Das funktioniert bei der D5300 nun etwas komfortabler, als bei der D5200, denn während das Gehäuse ein wenig geschrumpft ist, wurde der Durchmesser des dreh- und schwenkbaren Monitors auf der Rückseite von 7,5 auf immerhin 8,1 cm vergrößert.

Bei Markteinführung soll die wahlweise in Schwarz, Rot oder Anthrazit erhältliche D5300 laut Hersteller für 809 € erhältlich sein. Zudem werden verschiedene Kits mit Preisen zwischen 909 € und 1129 € (UVP) angeboten.

Weitere Informationen
http://www.nikon.de/de_DE/product/digital-cameras/slr/consumer/d5300

Fotos: Nikon

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