Der neue Einstieg in die FX-Liga: Die Nikon D610 0

Verfasst am 14. November 2013 | Unter Neuerscheinungen, Neuigkeiten, Nikon Kamera

Der neue Einstieg in die FX-Liga: Die Nikon D610 Nov14

Es war ein schwerer Start, den die D600 hinlegte. Der günstige Preis sollte den Einstieg in die Vollformat-Klasse attraktiver machen, doch ein interner Defekt trübte den Sensor und damit das Ansehen der D600.
Mit der D610 will Nikon nun den Neustart im unteren FX-Segment versuchen.

Kaum mehr als ein Jahr ist es her, dass Nikon die D600 auf den Markt brachte. Nun ist das Nachfolgemodell D610 in den Läden und bietet den noch immer vergleichsweise günstigen Einstieg in die Vollformat-Klasse für unter 2000 Euro. Eine Erklärung für die frühe Ablösung dürfte vor allem das Staubproblem sein, welches der D600 bereits kurz nach der Einführung einen nicht unerheblichen Image-Schaden zufügte. Damals wurde bekannt, dass sich bei frühen Modellen innerhalb der Kamera Schmutzpartikel lösten und auf dem Sensor ablagerten.
Das neue Modell soll nun die Fehler der Vorgängerin wettmachen und so stellt die D610 auch keine revolutionäre Neuentwicklung, sondern vielmehr die überarbeitete, leicht verbesserte Version der D600 dar.

Das Design und die Abmessungen sind dementsprechend weitgehend unverändert geblieben. Lediglich 850 Gramm wiegt die D610 inkl. Akku und Speicherkarte – für eine Kamera im Vollformat ein wahres Leichtgewicht. Mit einer Größe von etwa 113 x 141 x 82 mm ist die D610 zudem noch vergleichsweise handlich.

Die technischen Merkmale der D610 sind vertraut: 24,3 Megapixel, verteilt auf dem 35,9 x 24 mm großen, hoffentlich staubfreien CMOS-Sensor, bieten ein gutes Gleichgewicht zwischen Auflösung und Pixelgröße. Unverändert ist auch der zur Verfügung stehende ISO-Bereich. Dieser liegt zwischen ISO 100 und ISO 6.400 und kann wie gewohnt bis ISO 50 nach unten und bis ISO 25.600 nach oben erweitert werden.

Kleine Änderungen im Vergleich zur D600 sind dennoch zu verzeichnen:
Die Serienbildrate zum Beispiel, wurde von 5,5 auf volle 6 Bilder pro Sekunde erhöht und für Situationen, in denen das charakteristische und nicht gerade dezente Geräusch des umklappenden Spiegels eher störend ist, steht im neuen Modell die „Leise Serienaufnahme“ zur Verfügung. Zwar wird damit das Geräusch bei der Auslösung gedämpft, wirklich leise ist die Kamera jedoch auch dann nicht. Zudem sinkt die Geschwindigkeit dabei um die Hälfte, auf nur noch 3 Bilder pro Sekunde.

Weitere Informationen
http://www.nikon.de/de_DE/product/digital-cameras/slr/consumer/d610

Fotos: Nikon

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